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FU International Academy Teneriffa - Spanisch Sprachschule: Sprachkurse und Hotelpraktikum auf Teneriffa  
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» 12.05.2008 15:02

Essen, Sport & Erholung auf Teneriffa


Auf Grund der manchmal ziemlich eintönigen Ernährung auf der Insel (täglich Bocadillos oder Sandwiches..hmm) habe ich mit meiner guten Freundin und Arbeitskollegin Ronja einen kleinen Kochclub eröffnet. Dort wird versucht, den Körper mit sonst sehr ungewohnten Vitaminen und Nährstoffen zu versorgen. Am Freitag gabs Hähnchenbrust, Bohnengemüse, Kartoffelpüree mit Mayonaise, und als Dessert wurde eine Galiamelone gewählt. Da kommt Freude auf: Der nächste Morgen stand wieder ganz im Zeichen des Padel-Sports. Nach dem Kampf sind wir wie immer in unsere Stamm-Zumeria, um mit leckeren Zumos (Säften) und Sandwiches unsere von der Sonne ausgelaugten Körper aufzutanken. Anschließend wurde eine Foto-Show mit unserem Sport- Platz- und Kassenwart Thomas veranstaltet:

Bei schönem Wetter sind wir dann am Samstagabend mit insgesamt 14 Personen schick zum Essen ausgegangen. Wir sind dazu in ein Restaurant nach St. Ursula gefahren, um dort “Riesen-Kotteletts” einmal aus der Nähe anzuschauen. Als dann mein 5 Kilo-Hähnchen gebracht wurde, war ich die nächsten 2 Stunden erstmal beschäftigt. Der Abend wurde dann gemütlich im Limbo und TFN ausgefeiert.
Am Sonntag zeigte sich dann Teneriffa’s Wetter von der schönsten Seite. Tausende Menschen verbrachten wie ich auch den Tag am Playa Jardin. Die Wellen waren streckenweise fast 2 Meter hoch, doch Wellenreiter hab ich keine gesehen. Die waren bestimmt am Playa del Socorro, den ich bald mal besuchen muss!

Am Abend hab ich dann den Sonnenuntergang in St. Ursula angeschaut. Dort war ein Mirador in der Nähe vom “La Quinta Park”, bei dem man bei ca. 500 Metern Höhe kilometerweit sehen konnte. Anschließend war ich dann noch im Parque la Garanona, von dem die Aussicht auf das Meer und die Steilküsten echt bezaubernd war. Selbst nach 3 1/2 Monaten hier auf Teneriffa hab ich mich noch lange nicht satt gesehen!
Das Wochenende war so vollgestopft mit Erlebnissen, dass ich jetzt lange überlegt hab ob nicht jedes einen eigenen Beitrag bekommt. Dann bin ich allerdings auf die Idee gekommen, eine Foto-(Love)-Story draus zu machen: Den Freitag haben wir mit zwei dicken fetten Paellas eingeläutet. Grund dafür war der Abschied von unserer lieben Katja, die nun ihr Hotelpraktikum auf Fuerteventura beginnt.

Pappsatt von der besten Paella der Insel haben wir unserem Magen mit einem chinesischen Eidechsenschnaps geholfen, die leckeren Chrimps, Muscheln, Garnelen und Kalamaris zu verdauen. Leider wussten nicht alle, dass man ausschließlich über die obere Öffnung an den Inhalt gelangt. Nach dem Händewaschen hatte ich leider keine Chance, das Paella-Rezept von Köchin "Gande" herauszubekommen. Als mein Padel-Compa(n)ero Pacheco endlich eingetroffen ist, war die Party am Siedepunkt. Wir freuten uns alle auf das Padel-Match am nächsten Tag, doch mehr dazu später. Dann gings auch gleich los an den Strand, da wir schon lange mal wieder eine Party am "Playa Jardin" geplant hatten. In lustiger Runde sind dann zwei betrunkene Bordsteinschwalben an uns vorbeigeflogen, die mit atemberaubendem Posen von unseren mitgebrachten Getränken naschen wollten. Den Abend beendeten wir dann gemütlich im „Löwen“, einer kleinen und gemütlichen Musik-Trink-Bar.

Dann gings am nächsten Tag bzw. 3 Stunden Schlaf später mit unserem allsamstäglichen Padel-Sport weiter. Dieses Mal hatten wir die Emotionen im Vorfeld mit einer ganz besonderen Wette erhitzt: Die Verlierer-Mannschaft muss das andere Team am Abend zum Chinesen einladen. Mit neuer Padel-Ausrüstung wurde dann top motiviert mit dem Fight begonnen. Die Wette mussten wir allerdings verschieben, da Patchi am Vortag in einen Seeigel getreten war.

Tipp, wenn man in einen Seeigel getreten ist: Man sollte eine reife Papaya oder eine reife Mango schälen, und zwar so, dass noch 0,5 bis 0,7 Millimeter Fruchtfleisch an der Schale ist. Die Schale bindet man dann als Okklusivverband um den Fuss. In der Frucht sind lysosomale Enzyme wie Papain, die eine Weile wirken müssen. Etwa 24 Stunden später wird die Schale wieder entfernt. Jetzt kann man leicht die Seeigel-Stacheln mit der Pinzette aus dem Gewebe entfernen, und man spürt keine Schmerzen.
Nach heissem Fight, den mein Team-Kollege vom Spielrand aus verfolgen musste, sind wir dann wie immer in eine Zumeria, um unsere Körper mit wichtigen Vitaminen und Cerealien zu versorgen.

Am Abend ließen wir uns das geplante Chinesisch-Essen auch trotz abgesagtem Padel-Kampf nicht nehmen. Von der Hitze leicht verwirrt aber gut gelaunt haben wir dann die nächsten 3 Stunden mit dem besten chinesischem Essen verbracht, das ich je auf Teneriffa gegessen hab. Nach dem Essen sind wir dann nach kurzem Abstecher im Limbo und TFN im Löwen gelandet, wo wir dann bis früh in die Puppen abgetanzt haben. Nach einem leckeren Frühstück im „El Paraiso“ sind wir dann nach 24 Stunden Sport, Essen und Party voll(gegessen) und überglücklich in unsere Bettchen gefallen.
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